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Landkreis Meißen
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Aviäre Influenza - Aktuelle Meldungen

Aviäre Influenza (Geflügelpest)

Informationen des Friedrich-Loeffler-Institutes (FLI)

Pflicht zur Aufstallung von Geflügel im Landkreis Meißen

Allgemeinverfügung des Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramte Meißen

Gesunde Schwäne

Nach Ausbrüchen der Geflügelpest des Subtyps H5N8 in Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Mecklenburg, Thüringen, Brandenburg und Sachsen wird das Risiko des Eintrages von hochpathogener Aviärer Influenza (Geflügelpest) in Hausgeflügelbestände der Bundesrepublik Deutschland durch Wildvögel als hoch eingeschätzt (Risikoeinschätzung des Bundesforschungsinstitutes für Tiergesundheit-FLI vom 04.12.2020). Gemäß § 13 Abs. 1 und 2 der Geflügelpest-Verordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 15. Oktober 2018 (BGBl. I S. 1665, 2664), hat die Zuständige Behörde die Aufstallung des Geflügels auf der Grundlage einer Risikobewertung anzuordnen. Danach wird die Aufstallung von Geflügel zum Schutz vor der Aviären Influenza (Geflügelpest) in bestimmten Gebieten des Landkreises Meißen per Tierseuchenrechtliche Allgemeinverfügung angeordnet. Diese sind in der Allgemeinverfügung benannt.   

Eine Karte mit den zur Aufstallung des Geflügels verpflichteten Gebieten finden Sie im Geoportal des Landkreises Meißen. Die Karte ist interaktiv. Sie können gezielt nach dem Standort ihrer Geflügelhaltung suchen. Die Grafik sagt aus, ob eine Aufstallung des Geflügels an dem Standort erforderlich ist.


Aviäre Influenza (Geflügelpest)

Informationen des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt

Hinweise für Jagdausübungsberechtigte

Durchführung des aktiven und passiven Monitoring bezüglich Aviärer Influenza bei Wildvögeln

Monitoring Aviäre Influenza Wildvögel Sachsen Meißen

1. Passives Monitoring

Das passive Monitoring hat zum Zweck, tote Wildvögel bestimmter Arten, die nicht im Rahmen der waidgerechten Jagdausübung erlegt wurden, virologisch auf das Vorliegen von aviären Influenza A Viren zu untersuchen.

Für das passive Monitoring geeignete Arten von Wildvögeln:

 

Gruppe Art
Wildgänse Kanada-, Grau-, Saat-, Kurzschnabel-, Zwerg-, Ringel-, Rothals-, Blässgans
Wildenten

Stock-, Krick-, Knäk-, Kolben-, Reiher-, Schnatter-, Tafel-, Pfeif-, Spieß-, Löffelente,

Zwergsäger

Schwäne Sing-, Höcker-, Zwergschwan
Greifvögel/Eulen

Mäusebussard, Turmfalke, Wanderfalke, Habicht, Sperber, Uhu, Rotmilan,

Schwarzmilan, Rohrweihe

sonstige Vogelarten Kormoran, Graureiher, Weißstorch, Blässhuhn, Uferschnepfe, Lachmöwe,

 

Erforderliche Angaben auf dem leserlich ausgefüllten und vor Verunreinigungen geschützten Probenbegleitschein:

  • Grund der Einsendung: Passives Wildvogelmonitoring
  • Einsender(Adresse)
  • Funddatum
  • Fundort (genaue Beschreibung, ggf. GPS-Daten)
  • Wildvogelart und Zustand des Wildvogels(z.B. frisch tot, beginnende Autolyse, Tierfraß)

Wildvögeln, die sich bereits in fortgeschrittener Verwesung/Autolyse befinden, sind für die virologische Untersuchung auf HPAIV ungeeignet.

Die Tierkörper sind - auslaufsicher verpackt - dem Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt (LÜVA) Meißen zuzuleiten.

2. Aktives Monitoring

Das aktive Wildvogelmonitoring hat zum Zweck, Wildvögel bestimmter Arten, die im Rahmen der waidgerechten Jagdausübung erlegt wurden, virologisch auf das Vorliegen von aviären Influenza A Viren zu untersuchen.

 

Wildvogelart Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Dez. Jan. Feb.
Stockente X X O O O O O bis 15. X

Pfeif-, Spieß-, Berg-, Reiher-, Tafel-,Samt- und Trauerente

X X X O O O O bis 15. X
Höckerschwan X X X X O O O O bis 20.
Graugans X   O O O O O X
Bläss-, Saat-, Ringel- und Kanadagans X X X X O O O bis 15. X
Nilgans X O O O O O O X

 

Schonzeit: X    Jagdzeit: O

Quelle: http://www.wald.sachsen.de/jagdrecht-4612.html

 

Den Jagdausübungsberechtigen werden vom LUVÄ Meißen für die Entnahme von Proben kombinierter Rachen- und Kloakentupfer zur Verfügung gestellt.

Die Jagdausübungsberechtigen entnehmen von den erlegten Wildvögeln kombinierte Rachen- und Kloakentupfer.

Erforderliche Angaben auf dem leserlich ausgefüllten und vor Verunreinigungen geschützten Probenbegleitschein:

  • Grund der Einsendung: Aktives Wildvogelmonitoring
  • Einsender(Adresse)
  • Probenentnahmedatum
  • Erlegungsort (genaue Beschreibung, ggf. GPS-Daten)
  • Wildvogelart

Die Tupferproben sind - sachgerecht verpackt - dem Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt (LÜVA) Meißen zuzuleiten.


Aviäre Influenza

Passives Wildvogelmonitoring

Restriktionszonen direkt auf das Smartphone

BIWAPP ist die Bürger Info & Warn-App zur schnellen und verbindlichen Warnung und Information der Bevölkerung. Sie enthält jetzt auch Informationen zur Wildvogelgeflügelpest.