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Landkreis Meißen
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25.06.2019 - Nünchritz-Halt bleibt

Auf dem Kreistag Ende März wurde über die 3. Fortschreibung des Nahverkehrsplanes Oberelbe diskutiert. Der Landkreis Meißen hatte sich mit zwei Themen – der demografischen Entwicklung im ländlichen Raum sowie dem Mangel an Fachkräften im Öffentlichen Nahverkehr – intensiv an der Diskussion zur Fortschreibung beteiligt.

Analog sinkender Einwohnerzahlen auch im Landkreis Meißen, reduzieren sich die Fahrgastzahlen und damit die Einnahmen im öffentlichen Nahverkehr. Kritisiert wurde im Zusammenhang mit der Fortschreibung die  Idee, auf der Bahnstrecke Dresden-Leipzig den Halt des RE 50 in Nünchritz mit Einführung einer S-Bahn-Verbindung Riesa-Dresden entfallen zu lassen. Der Bürgermeister der Gemeinde Nünchritz Gerd Barthold erklärte sein Unverständnis auch im Einvernehmen mit der Betriebsleitung von Wacker Chemie: „Diese Pläne sind nicht hinnehmbar. Um die Verbindung in den Leipziger Raum zu halten, ist der Halt in Nünchritz für die Berufspendler des Chemiewerkes unerlässlich.“ Landrat Arndt Steinbach sowie die CDU-Fraktion des Kreistages unterstützten dieses Anliegen. Die CDU stellte einen Ergänzungsantrag, der mehrheitlich angenommen wurde: „Durch den Berufspendlerverkehr der Wacker AG befinden sich die Fahrziele vieler Pendler in Richtung Leipzig und somit außerhalb der künftigen S 5. Deshalb muss der Halt des RE 50 in Nünchritz auch künftig erhalten bleiben.“ Die 67. Verbandsversammlung des Zweckverbandes Verkehrsverbund Oberelbe hat auf ihrer Sitzung am 25. Juni dem Anliegen des Kreistages Meißen zugestimmt. Landrat Arndt Steinbach sagte im Anschluss: „Wir sind dem Verkehrsverbund Oberelbe sehr dankbar, dass der Antrag des Bürgermeisters der Gemeinde Nünchritz sowie der CDU-Fraktion des Kreistages zum Halt des RE 50 zugestimmt wurde.“ Gewinner seien die Fahrgäste und hier vor allem die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Wacker Chemie.

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